Die Bündelung der Lieferplattformen ist unverzichtbar geworden, sobald man mehr als eine nutzt. Doch nicht jede Software ist gleich gut, und die Unterschiede zeigen sich vor allem nach einigen Monaten: kostenpflichtige Optionen, Bestellobergrenzen, fehlende Funktionen, schwer erreichbarer Support. Hier sind die zehn Fragen, die Sie vor der Unterschrift stellen sollten.
1. Welche Plattformen sind tatsächlich angebunden?
Prüfen Sie die Liste der Plattformen, die Sie wirklich nutzen (Uber Eats, Deliveroo, Just Eat, Glovo, DoorDash …), und fragen Sie, wie die Anbindung funktioniert: Empfang in Echtzeit, automatische Annahme, Menü-Synchronisation, Übermittlung von Reklamationen.
2. Ist der Preis veröffentlicht, und was ist enthalten?
Ein veröffentlichter Preis ermöglicht den Vergleich vor der Demo. Fragen Sie vor allem:
- was in jedem Tarif enthalten ist;
- was optional ist und was jede Option kostet;
- ob es eine Bestellobergrenze pro Monat gibt;
- ob eine Provision auf den Umsatz anfällt.
Zum Beispiel veröffentlicht Pepprio vier Tarife von 39 bis 139 € pro Monat, ohne Provision: siehe die Preisseite.
3. Wird das Menü nur einmal gepflegt?
Ein gutes Tool erlaubt es, Ihre Speisekarte einmal zu erfassen und auf alle Plattformen zu übertragen: Preise, nicht verfügbare Gerichte, Öffnungszeiten. Das spart enorm viel Zeit und beendet Unstimmigkeiten zwischen den Plattformen.
4. Kasse, Küchenbildschirm, Terminal: Ist das enthalten?
Manche Tools beschränken sich auf den Empfang der Bestellungen. Andere liefern die Kasse (POS), den Küchenbildschirm (KDS) und das Kundenterminal im selben Tool, mit einem Katalog und einer Auswertung. Weniger Anbieter bedeutet weniger Kompatibilitätsprobleme.
5. Wie werden Reklamationen und Erstattungen verfolgt?
Hier verliert man am meisten Geld, ohne es zu merken. Fragen Sie, ob Reklamationen automatisch erfasst, der Bestellung zugeordnet und nach Grund eingeordnet werden und ob Sie sie anfechten können. Siehe unseren Leitfaden zu Reklamationen und Erstattungen.
6. Werden virtuelle Marken unterstützt?
Wenn Sie mehrere Marken aus derselben Küche betreiben oder das planen, prüfen Sie, ob jede Marke eigene Konten, Menüs, Preise und Auswertungen haben kann und ob der Küchenbildschirm die Bons nach Marke weiterleiten kann.
7. Und wenn ich weitere Standorte eröffne?
Aus dem Einzelbetrieb von heute kann morgen ein kleines Netzwerk werden. Prüfen Sie die Mehrstandort-Verwaltung: konsolidierte Übersicht, Ausrollen eines Menüs auf mehrere Standorte, Rechte nach Rolle, Historie der Aktionen.
8. Welche Auswertungen gibt es?
Mindestens: Umsatz nach Plattform, durchschnittlicher Warenkorb, Top-Produkte, Periodenvergleich. Immer mehr Tools gehen mit KI weiter: Analyse der Preishistorie, von Ereignissen und Zeitfenstern, um Anpassungen vorzuschlagen – so wie der Pepprio-KI-Agent.
9. Kann ich provisionsfrei direkt verkaufen?
Eine Bestellseite unter Ihrem Namen, mit Zahlung auf Ihr eigenes Konto und einer Kundendatei, die Ihnen gehört, verringert Ihre Abhängigkeit von den Plattformen. Fragen Sie, ob das enthalten ist und zu welchen Bedingungen.
10. Wer hilft, wenn es hakt?
Am Samstagabend kann ein Drucker, der nicht mehr reagiert, nicht drei Tage warten. Fragen Sie nach den Support-Kanälen, der Sprache, den Antwortzeiten und wie lange die Einrichtung dauert.
Das Raster zum Ausfüllen
Notieren Sie für jede geprüfte Lösung:
| Frage | Lösung A | Lösung B |
|---|---|---|
| Angebundene Plattformen | ||
| Veröffentlichter Preis / Optionen / Obergrenze / Provision | ||
| Einheitliches Menü | ||
| Kasse, Küchenbildschirm, Terminal | ||
| Automatische Reklamationen | ||
| Virtuelle Marken | ||
| Mehrere Standorte | ||
| Auswertungen und KI | ||
| Direktverkauf | ||
| Support und Einrichtung |
Unsere detaillierten Vergleiche greifen diese Kriterien für die wichtigsten Lösungen am Markt auf, basierend auf den Angaben der jeweiligen Anbieter.